Montag, 5. Mai 2014

Reklame im Briefkasten - Wie können wir uns schützen?

Nahezu schutzlos ausgeliefert sind Briefkästen der Flut von Gratis-Prospekten, Werbezeitungen und Anzeigenflyern.  Oft quellen die Briefkästen davon über, die Schlitze sind verstopft und die normale Post  findet keinen Platz mehr. Es grenzt schon an Sachbeschädigung, wenn Packen von Reklamematerial in zu schmale Briefschlitze hineingepreßt werden. Labile Briefschlitzklappen und dünnwandige Briefkastentüren geben dadurch mit der Zeit ihren Geist auf. Ganz zu schweigen davon, dass überquellende Briefkästen zur Urlaubszeit ein Signal für Einbrecher sind.
Aber auch Vandalismus macht vor Briefkästen nicht halt. So werden beispielsweise zum Jahreswechsel  Briefkästen durch das Hineinwerfen von Sylvesterböllern schwer beschädig und der Inhalt verkohlt.
Eine preisgünstigste Möglichkeit dagegen bietet ein Briefklappenverschluß, der von außen nicht sichtbar hinter der Briefklappe eingesetzt und leicht jederzeit arretiert werden kann. Diese Lösung wird vorteilhaft auch in Miethäusern und Wohnquartieren bei Wohnungsleerständen angewendet. Mit Briefkastenverschlüssen kann das Befüllen zeitweise ungenutzter Briefkästen verhindert werden. Hinweisschilder auf Briefkastenfronten hingegen wie "Bitte keine Werbung" oder dergleichen helfen da nur wenig. Beachtung finden diese Wünsche eher bei professionellen Postdiensten als bei privaten Austrägern.
Wer grundsätzlich auf Post aller Art nicht verzichten möchte, auch wenn er sich im Urlaub oder auf Geschäftsreise befindet, der sollte sich einen robusten Großbriefkasten mit einem hohen Briefeinwurfschlitz zulegen. Wichtig ist dabei ein mechanischer Zugriffschutz für den Inhalt. 

(Fotos - Knobloch)