Montag, 5. Mai 2014

Reklame im Briefkasten - Wie können wir uns schützen?

Nahezu schutzlos ausgeliefert sind Briefkästen der Flut von Gratis-Prospekten, Werbezeitungen und Anzeigenflyern.  Oft quellen die Briefkästen davon über, die Schlitze sind verstopft und die normale Post  findet keinen Platz mehr. Es grenzt schon an Sachbeschädigung, wenn Packen von Reklamematerial in zu schmale Briefschlitze hineingepreßt werden. Labile Briefschlitzklappen und dünnwandige Briefkastentüren geben dadurch mit der Zeit ihren Geist auf. Ganz zu schweigen davon, dass überquellende Briefkästen zur Urlaubszeit ein Signal für Einbrecher sind.
Aber auch Vandalismus macht vor Briefkästen nicht halt. So werden beispielsweise zum Jahreswechsel  Briefkästen durch das Hineinwerfen von Sylvesterböllern schwer beschädig und der Inhalt verkohlt.
Eine preisgünstigste Möglichkeit dagegen bietet ein Briefklappenverschluß, der von außen nicht sichtbar hinter der Briefklappe eingesetzt und leicht jederzeit arretiert werden kann. Diese Lösung wird vorteilhaft auch in Miethäusern und Wohnquartieren bei Wohnungsleerständen angewendet. Mit Briefkastenverschlüssen kann das Befüllen zeitweise ungenutzter Briefkästen verhindert werden. Hinweisschilder auf Briefkastenfronten hingegen wie "Bitte keine Werbung" oder dergleichen helfen da nur wenig. Beachtung finden diese Wünsche eher bei professionellen Postdiensten als bei privaten Austrägern.
Wer grundsätzlich auf Post aller Art nicht verzichten möchte, auch wenn er sich im Urlaub oder auf Geschäftsreise befindet, der sollte sich einen robusten Großbriefkasten mit einem hohen Briefeinwurfschlitz zulegen. Wichtig ist dabei ein mechanischer Zugriffschutz für den Inhalt. 

(Fotos - Knobloch)

Donnerstag, 17. April 2014

Die Zukunft des Briefkastens

Gehören Briefkästen schon bald zum "alten Eisen"? Zumindest könnte man das glauben, denn im Zeitalter von E-Mails und E-Post hat das früher massenhafte Briefpostaufkommen gelitten. Große Telekommunikationsfirmen und Internetprovider nutzen diesen Trend zur Werbung. Sie suggerieren darin unterschwellig den Untergang der Briefpost und damit auch das Aus des Kastens für die Post. Dennoch,  ein Ende der Briefpost und damit auch des Briefkastens ist noch lange nicht absehbar.  Weiterhin werden sie gefüllt u. a. mit Postkarten, Briefen, Zeitschriften, Katalogen und Werbeschriften. Dem Onlineshopping sei Dank finden auch Bücher- und Warensendungen ihren Platz in Briefkästen, die es dafür in speziellen Größen gibt.

Briefkästen als Visitenkarte ihrer Besitzer

Briefkästen und Briefkastenanlagen sind über ihren eigentlichen Zweck hinaus aber auch Visitenkarten ihrer Besitzer. Modern, stilvoll und aktuell in Form, Farbe und Ausstattung haben sie längst ihren festen Platz als Teil einer anspruchsvollen Eingangsgestaltung gefunden. Integriert mit Kommunikationselementen wie Sprech- und Videoanlage sowie mit beleuchteten Layouts für Namen, Firmenlogos und Hausnummern bieten sich Briefkästen, Briefkastenanlagen und Briefkastenstelen auch als sichere Hinweisgeber und beständige Repräsentanten für Bewohner, Firmen und Behörden an Hauseingängen und Grundstückseinfahrten eines jeden Gebäudes an.

Die Zukunft des Briefkastens | Blog-Eintrag von briefkastenspezialist.de
(Foto - Knobloch Unterputz-Briefkasten)

Freitag, 11. April 2014

Was sagt uns die Postnorm?

Postnorm | Blogeintrag von briefkastenspezialist.de

Briefkästen und Briefkastenanlagen müssen normgerecht sein, damit der Postzusteller die Briefkästen problemlos befüllen kann. Als "Postnorm" wird die DIN EN 13724 bezeichnet, in der die Maße von Briefschlitzen, Briefkastenabmessungen und die Montagehöhen von Briefkästen und Briefkastenanlagen geregelt sind. Muß sich der Postbote beim Befüllen der Briefkästen zu tief bücken oder zu hoch strecken oder verschwindet die Briefpost nicht komplett im Kasten, dann kann es Ärger für den Vermieter geben.

Postzusteller als auch Mieter haben das Recht auf normgerechte Briefkästen, damit die Post gepflegt (z.B. nicht zerkittert oder durchnäßt) ankommt. Stehen keine normgerechten Briefkästen zur Verfügung,  drohen im Extremfall Mietkürzungen.

(Photo: STR Elektronik)